Behandlung nach telefonischer Vereinbarung
Privat und alle Kassen
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Fr. 8:00 - 18:00 Uhr
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Was ist Parodontitis?
Parodontitis – umgangssprachlich häufig fälschlicherweise als Parodontose bezeichnet – ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie stellt neben Karies eine der Hauptursachen dafür dar, dass Menschen vorzeitig ihre natürlichen Zähne verlieren. Durch Säure-Ausscheidungen von Bakterien, die sich im Mundraum befinden, entzündet sich zuerst das Zahnfleisch. Durch eine ausbleibende Behandlung wandert die Krankheit dann in tieferliegendes Gewebe und zerstört Teile des Kieferknochens – darunter die Fasern, die den Zahn festhalten. Parodontitis bedarf deswegen unbedingt einer zahnärztlichen Behandlung, da sie sonst zum Ausfallen des betroffenen Zahns führt. Außerdem kann sie auf andere Zähne übertragen werden. Weitere Auswirkungen umfassen unter anderem ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.
Ursachen und Entstehung einer Parodontitis.
Vorbote einer Parodontitis ist immer die Entstehung von Zahnbelag
(Plaque). Dieser besteht aus Speiseresten, speziellen Bestandteilen des
Speichels und vor allem aus Bakterien, deren saure Ausscheidungen zu
Karies und Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen.
Gingivitis lässt sich in den meisten Fällen durch eine professionelle
Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt erfolgreich behandeln. Wird der
Zahnbelag jedoch nicht entfernt, bildet sich durch die Einlagerung von
Mineralien Zahnstein, welcher das Wachstum der Plaque Richtung
Zahnwurzel fördert. Zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch bildet sich
daraufhin ein Spalt – die Zahnfleischtasche. Je größer diese Tasche
wird, umso weniger Halt hat der Zahn im Kiefer, bis er schließlich
ausfällt. Diabetes, Allergien, genetische Faktoren und starkes Rauchen
begünstigen die Parodontitis.
Welche Symptome treten auf?
Meist schreitet die Parodontitis relativ langsam voran und wird deshalb häufig erst sehr spät entdeckt.
Deshalb sollten Sie auf die folgenden typischen Krankheits-Symptome achten:
> Zahnfleischbluten
> Geröteter Zahnfleischsaum
> Mundgeruch
Da Parodontitis häufig keine Schmerzen verursacht, ist insbesondere auch
geringfügiges Zahnfleischbluten ein ernst zu nehmendes Warnsignal:
Suchen Sie Ihren Zahnarzt auf, der eine Vorsorgeuntersuchung durchführen
wird.
Welche Möglichkeiten bietet Ihr Zahnarzt zur Behandlung?
Am Anfang jeder Behandlung steht die Diagnose durch Ihren Zahnarzt. Er
wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen und die Festigkeit der Zähne
bestimmen, um so den Fortschritt der Erkrankung festzustellen. Häufig
werden zusätzlich Röntgenaufnahmen von den befallenen Zahnpartien
angefertigt, um Veränderungen des Knochens feststellen zu können.
Daraufhin wird ein auf Sie individuell abgestimmtes Behandlungsprogramm
erstellt. Ein Teil dessen ist immer die restlose Entfernung des
Zahnsteins und Zahnbelags.
In manchen Fällen kann außerdem eine Wurzelglättung und/oder eine
begleitende Antibiotikatherapie nötig sein, um alle Bakterien zu
beseitigen.
Was kann ich zur Gesundheit meiner Zähne beitragen?
Um eine Parodontitis zu vermeiden oder eine bestehende Erkrankung zu
heilen, ist Ihre Mitarbeit von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie Ihre
Behandlungstermine und die Nachsorgetermine unbedingt wahr und achten
Sie sorgfältig auf Ihre Mundhygiene.
Hierzu gehört:
> Regelmäßig die Zähne putzen (mindestens zweimal täglich)
> Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide und/oder Zwischenraumbürstchen
säubern
> Zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung von Ihrem Zahnarzt
durchführen lassen
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